Samstag, 8. Oktober 2011

Logbucheintrag 131

9.0ktober 2011


Die Telekom .... mein neuer Intimfeind




Vor ca. eineinhalb Jahren bin ich raus aufs Land gezogen, dorthin wo sich bekanntlich Hase (!) und Fuchs gute Nacht sagen. Trotz eines renommierten Golfhotels vor Ort hatte die Telekom, wie sich aber erst 6 Monate später herausstellte, keine Lust mehr für die letzten 8 Häuser in der Hauptstraße einen DSL Anschluss, geschweige denn überhaupt ISDN herzustellen. Zack - für unser Dorf gibt es nur 36 Anschlüsse mehr nicht....fertig aus.


Trotz meiner Bestellung eines ISDN Anschlusses mit DSL, deren Lieferung  mir auch bestätigt wurde, kam dann ohne weitere Rückmeldung ein Techniker bei mir vorbei und verlegte einen "analogen Telefonanschluss", diesen hätte ich schließlich bestellt, dafür musste ich mir dann noch einen Tag Urlaub nehmen. 


Ich sagte ihm er solle sich seinen analogen Anschluss sonstwo hinstecken, ich brauche einen schnellen Internetanschluss und keinen mittelalterlichen Sprechanschluss. Wie gesagt ... alles dauert ein halbes Jahr bis ich den Kampf aufgab. Gefühlte 10 Briefe  an den Gott der Telekom später, kam ein Kulanzangebot. 6 Monate sollte ich nichts für den analogen Anschluss bezahlen. Trotzdem musste ich 50 Euronen für die Herstellung des analogen Anschlusses bezahlen. 


Toll. Nach 2 weiteren Briefen handelte ich noch 2 weitere Monate mit einer Telefonmaus aus dem Callcenter im Nirgendwo der Telekom heraus. Nun waren wir beide (TELEKOM + ICH) voll auf Kuschelkurs.
Die Telekom muss davon so beeindruckt gewesen sein, dass sie mir nie eine Rechnung geschickt hat. Irgendwann muss dann mal im Juli 2011 eine Putzfrau meine Akte gefunden haben und ich bekam eine Rechnung über volles ein Jahr. 


Merkt ihr  was ... ich schrieb .... über ein Jahr. Ich sollte 299,00 Euronen nachzahlen. 2 Monate und wiederum 3 Briefe später erhielt ich dann die Androhung der fristlosen Kündigung durch die Telekom schwarz auf weiß in der Hand. In meinen Briefen hatte ich versucht dem Gott der Telekom klar zu machen, dass ich gemäß Vereinbarung nur ab Dezember 2010 hätte zahlen müssen und nicht wie Telekom schrieb ab Juli 2010.


Somit hatte ich 179,00 Euonen schweren Herzens überwiesen. Damit war die Sache für mich erledigt. Doch dann Anfang September 2011folgte dann die fristlose Kündigung.


Eigentlich hat es überhaupt kein Zweck bei der Telekom anzurufen, da dort im Inbound nur hilflose Callcentertypen ihr Dasein fristen. Geschult auf "NEIN GEHT NICHT" oder "WIR NICHT" oder das beliebte "ICH KANN DA NICHTS MACHEN" wagte ich mutig und voll Zorn eine Anrufattacke. Und richtig, ich wurde mit einer Zonentussi mit Ossilakzent verbunden. Nach 15 Minuten.... ich rief vom Handy aus an....war sie so fusselig und mit den Nerven fertig, dass sie mich zum Clearingmanagement durchstellen wollte. Nach weiteren 6 Minuten Wartezeit, meldete sich die Zonentussi zurück und sagte, Zitat: 
Die wollen nicht mit Ihnen sprechen und ich will und kann auch nichts mehr für sie tun! 
Meine Halsschlagader hatte den Durchmesser meines Daumens erreicht, jetzt war meine Geduld zu Ende. Die arme Pippilotta bekam jetzt meine ganze Wut und aufgestaunten Zorn ab. Doch sie legte dann irgendwann einfach auf. 
Danke Telekom..... jetzt seit ihr auf dem letzten Platz noch vor der GEZ.


Und all das..... für einen nicht gewollten analogen Anschluss..........  

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